Jungenpädagogik
Biologische Grundbedingungen
und erzieherische Einflüsse
Jungenpädagogik
Jungenpädagogik setzt sich mit der Lebenssituation der Jungen auseinander. Auf der Basis von Verständnis ihres „So-Seins“ sollen hilfreiche Schritte zu deren Unterstützung entwickelt werden.
Jungen fordern ihre Eltern und Erzieher heraus, sich mit ihnen auseinander
zu setzen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Lebenssituation
der Jungen zu vermitteln und Ansätze zu entwickeln, wie Jungen in ihrer
Identitätsentwicklung in Familie, Schule und Gesellschaft gefördert
werden können.
Fokus:
- biologische Grundlagen der Jungenentwicklung und ihre Verhaltensauswirkungen
- Entdeckung der Vielfalt der persönlichen Fähigkeiten und Verhaltensweisen von Jungen
- Erziehungseinflüsse durch Mütter und Väter
- Rolle und Aufgabe der Väter für die Entwicklung von Jungen
- Möglichkeiten und Aufgaben von Pädagogischen Institutionen (Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schulen)
- Gesellschaftseinflüsse, z. B. Definition der männlichen Identität
- Einfluss von Medien auf die geistige und soziale Entwicklung von Jungen
Schwerpunkte der Arbeit im Bereich Jungenpädagogik:
- Familien- und Einzelberatungen von Jungen, Müttern und Vätern
- Vorträge für Eltern (Elternabende in Schulen und Kindergärten)
- Seminare für Väter
- „Jungen in der Pubertät“ (Vortrag und Beratung)
- Fortbildungen und Projekte für soziale Einrichtungen und Unternehmen mit Auszubildenden
- Gruppenarbeit mit Jungen
- Öffentlichkeitsarbeit und Forschung zur Weiterentwicklung




